Nathalie Christinat
- 05.12.2026
Sabrina Amigoni wurde 1984 in der Schweiz in Lausanne geboren, wo sie einen Teil ihrer Kindheit verbrachte. Im Alter von 9 Jahren zieht sie mit ihrer Familie in ein Lager am Rande von Yverdon-les-Bains. Heute lebt und arbeitet sie in ihrem Atelier in Suchy, im Norden Waadtlands.
Mit einer ausgeprägten Vorliebe für kreative Bereiche seit ihrem jüngsten Alter, entdeckte sie das Metier der Stylistin mit 10 Jahren durch eine Dokumentation über die Entwürfe der Walt Disney-Roben. Seitdem entwirft sie Kleidungsstücke und entwirft kleine Kollektionen. Am Ende ihrer Schulzeit beginnt sie mit Stilstudien, die sie bis zur Fertigstellung nicht mehr interpretieren kann. Sie bildet sich auch im administrativen Bereich weiter und absolviert schließlich ein Studium als Grafikdesignerin. Dennoch hat sie die Leidenschaft, die sie während ihres ersten beruflichen Engagements in der Kunstszene verspürt hat, nicht verloren und arbeitet seit mehr als 10 Jahren an ihren Entwürfen.
Im Jahr 2014, im Alter von 30 Jahren, wird sie sich des Sinns bewusst, den sie ihrem Leben geben möchte, und kündigt ihren Angestelltenstatus. Sie arbeitet über einen Zeitraum von mehreren Monaten an ihren Zeichnungen und Bildern. In dieser Ausgabe ist die Serie "Color Portraits" zu sehen, die sie 2016 zum ersten Mal in einer Einzelausstellung zeigte.
In ihrer Jugend begeisterte sie sich für den Modedesign, doch nun konzentriert sie sich zunehmend auf die Gesichter, die durch den Ausdruck der Blicke und die Bewegungen der Köpfe faszinieren. In ihren Porträts finden sich mit dem stilistischen und dem grafischen Ansatz zwei Universen, die sie geprägt hat und die sie auch heute noch inspirieren.
Ihre Gemälde bestehen aus Acryl und Epoxidharz. Sie liebt es, Materialien zu strukturieren, um sie lebendiger zu gestalten, und verschiedene Werkzeuge wie Pinsel und Messer zu kombinieren. Ständig auf der Suche nach neuen künstlerischen Horizonten, erfindet sie ihre eigenen Texturen auf der Basis von Pigmenten, Bindemitteln und anderen Substraten und arbeitet parallel daran, mit Licht und Schatten zu spielen, womit sie ständig experimentiert.
Was den Blick in erster Linie auf das Thema lenkt, sind die lebendigen Farben und die Lichteffekte, mit denen die Tafeln das Licht reflektieren, zum Beispiel von matt zu glänzend oder von glänzend zu mehrfarbig. Die ausdrucksstarken, kontrastreichen und schillernden Bilder von Sabrina Amigoni sind ein Mittel, um dem Betrachter seine Energie und seine gute Stimmung zu vermitteln.
Vaud