Daniel Bardet
- 08.12.2026
Er wurde in Neuenburg geboren und wuchs tief in seiner Region verwurzelt auf, wo er schon in jungen Jahren eine ausgeprägte musikalische Sensibilität entwickelte.
Viele Jahre lang drückt er diese Leidenschaft durch Chorgesang, lyrischen Gesang und Oratorien aus.
Im Jahr 2018 verändert ein entscheidender Moment den Verlauf seines Lebensweges. Hinter dem Schaufenster eines Geschäfts trifft sein Blick auf den eines Doudouks.
Der Ruf dieses Instruments mit seinem fernen und bewegenden Klang ist zu mächtig, um ignoriert zu werden. Einige Wochen später führt ihn der Zufall – oder vielleicht das Schicksal – nach Genf,
wo er Lévon Minassian kennenlernt. Unter der Anleitung und dem wohlwollenden Beistand dieses armenischen Meisters und dank der Kraft seines Atems lernt er, dieses alte Instrument zum Klingen zu bringen.
Diese Begegnung – mit dem Mann, der armenischen Musik und dem Doudouk selbst – hat in ihm einen neuen Raum erweckt, voller Emotionen und innerer Resonanz.
Seitdem begleitet seine Musik, wie ein geflüstertes Gebet, seine Tage und beruhigt seine Nächte, indem sie die Resonanz einer tiefen Verbindung zwischen dem Intimen und dem Universellen in sich trägt.
Neuchâtel